SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Befreiungsschlag durch Doppelsieg

SV Schott Jena – SV Buchonia Flieden 9:5
TTG Kirtorf-Ermenrod – SV Schott Jena 6:9

In der Tischtennis-Oberliga gelang dem SV Schott Jena in den beiden Aufeinandertreffen an diesem Wochenende durch zwei hart erkämpfte Siege der erhoffte Befreiungsschlag.

OTZ-Artikel FliedenAm gestrigen Samstag gastierte der SV Buchonia Flieden – Ex-Club des Schott-Spitzenspielers Rostislav Niezgoda – in Jena. Zwar reisten die Gäste als Tabellenvorletzter an, doch mit vier Punkten auf der Habenseite lagen sie nur einen Pluspunkt hinter dem Schott-Sextett. Schon vor Spielbeginn war klar, dass der Verlierer der Partie sich im Abstiegskampf wiederfinden würde und so entwickelte sich vor knapp 50 Zuschauern schnell eine hitzig geführte Partie, in der die Gastgeber den besseren Start hatten. Sowohl das Schott-Spitzendoppel Chris Albrecht/Thilo Merrbach (3:2 gegen Michael Hopkins/Rüdiger Bode) als auch die Kombination Niezgoda/Martin Ewert (3:1 gegen Peter Rohr/Ernst Fischer) triumphierten und brachten den SV Schott mit 2:0 in Front. Da die Gäste jedoch das dritte Doppel (Zdislaw Felski/Jiri Novotny – Raphael Albrecht/Jörg Leutbecher 3:1) für sich entscheiden konnten und sich Niezgoda trotz toller kämpferischer Leistung nach 0:2-Satzrückstand und einem ausgelassenen Matchball noch in der Verlängerung des Entscheidungssatzes Fischer geschlagen geben musste, war die Partie beim Stand von 2:2 wieder völlig offen. Ein Chris Albrecht in Bestform bezwang dann den favorisierten Peter Rohr durch eine formidable Performance mit 3:2 und auch sein Bruder Raphael (3:0 gegen Hopkins) konnte punkten, während sich Merrbach Felski (2:3) ebenso geschlagen geben musste wie Leutbecher gegen Novotny (1:3) unterlag. Beim Zwischenstand von 4:4 folgten dann die Schlüsselpartien des Matches.

Ewert schien nach zwei souverän gewonnen Sätzen gegen Bode bereits sicher auf der Siegerstraße, ehe sich der Fliedener Abwehrspezialist geschickt wieder ins Spiel brachte, indem er jede Unkonzentriertheit des Jenaers sofort in Punkte zu verwandeln wusste und die Partie dann in den Schlusssatz ging. Ohne seine Sicherheit der ersten beiden Sätze wieder findend steigerte sich Ewert kämpferisch und es gelang ihm unter dem tosenden Jubel der Fans Satz fünf mit 11:9 für sich zu entscheiden – 5:4 der Zwischenstand für die Saalestädter. In der Zwischenzeit hatte sich am Nebentisch die wohl emotionalste Partie des Tages zwischen Niezgoda und Rohr entwickelt. Obwohl Niezgoda beim Zwischenstand von 2:1 und 10:9 einen Matchball nicht verwandeln konnte und er im fünften Satz bereits mit 1:5 zurück lag, steigerte sich der Tscheche ungeachtet aller fragwürdiger verbaler und nonverbaler Störmanöver seines Gegenübers und behielt mit 11:7 die Oberhand. Chris Albrecht hatte mit Ernst Fischer nur einen Satz lang Mühe und erhöhte so den Spielstand auf 7:4 für den SV Schott. Als dann auch noch Merrbach gegen Hopkins, der sich zuvor auch eine deftige persönliche Beleidigung des immer um Ruhe bemühten Oberschiedsrichter nicht nehmen ließ, mit 3:1 siegte waren die Gastgeber auf der Siegerstraße. Raphael Albrechts hart umkämpfte Fünfsatzniederlage gegen den erfahrenen Felski erwies sich nur noch als Kosmetikkorrektur, denn Ewert, der sich in seinem ersten Einzel noch zum Sieg zitterte, spielte gegen den favorisierten Novotny mindestens eine Klasse besser als zuvor, besiegte mit entfesselten Topspins den sieggewohnten Tschechen mit 11:8 im Entscheidungssatz und stellte so den viel umjubelten 9:5 Endstand her.

Im heutigen Gastspiel beim Tabellenletzten TTG Kirtorf-Ermenrod galt es nun, den Sieg vom Vorabend zu vergolden. Obwohl die Nordhessen in allen ihren bisherigen sieben Partien als Verlierer die Tische verließen war klar, dass ein Erfolg alles andere als ein Spaziergang werden würde, hatte Kirtorf-Ermenrod doch so manchen Vergleich nur denkbar knapp verloren. Dass der SV Schott letztlich mit 9:6 triumphieren konnte, war heute zuallererst das Verdienst der Spieler von Brett vier bis sechs, denn sowohl Raphael Albrecht wie auch Ewert und der zuletzt in fünf Partien sieglose Leutbecher konnten heute je zwei Einzelerfolge für sich verbuchen und lieferten so die Basis für den wichtigen Auswärtssieg. Klare Erfolge von Niezgoda und Chris Albrecht gegen die Nummer zwei der Gastgeber Jiri Vlcek sowie ein Doppelsieg von Chris Albrecht/Merrbach sicherten den Jenaern den knappen aber verdienten Sieg gegen ein sympathisches Team, das nun wohl eines Wunders bedarf, um in diesem Jahr nicht den Weg in die Hessenliga antreten zu müssen.

Das Punktekonto des Oberliga-Aufsteigers SV Schott Jena hat sich nun auf 9:7 erhöht und das Team findet sich aktuell auf dem vierten Tabellenplatz wieder. Das letzte Spiel der Vorrunde findet am kommenden Samstag beim Tabellennachbarn TSV Besse (5. Platz/8:8 Punkte) statt. Das Schott-Sextett um Kapitän Merrbach kann diesem Spiel nun mit größter Gelassenheit entgegen sehen und darf sich dann auf die Winterpause freuen, ehe es in der Rückrunde in den dann insgesamt sechs anstehenden Heimspielen heißt, wieder erfolgreich auf Punktejagd zu gehen.

 

 

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