SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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2. Herren bleibt der Oberliga treu

Großer Jubel nach dem knappen Sieg gegen Hettstedt!Die zweite Herrenmannschaft des SV SCHOTT hat gestern mit einem hauchdünnen 6:4-Erfolg in eigener Halle über den MSV Hettstedt den erneuten Klassenerhalt in der Oberliga Mitte aus eigener Kraft geschafft und geht als Gründungsmitglied nächste Saison dann in die zehnte Spielzeit der Mitteldeutschen Oberliga.

Dabei hatte das Wochenende ernüchternd begonnen. Am Samstagabend setzte es in Biederitz eine deutliche 3:7-Niederlage, so dass es noch nicht klappte mit dem erhofften Punktgewinn. Doch am Sonntag zeigte das Team Kämpferqualitäten und rang die hochmotivierten Gäste aus dem Mansfelder Land nieder. Das Zünglein an der Waage war dabei das Fünfsatzglück der Gastgeber. Hasan Bradei bezwang sowohl Robert Roß als auch Tom Gerbig mit je zwei Punkten Vorsprung im Entscheidungssatz und auch Kapitän Philip Schädlich siegte in der Verlängerung des fünften Satzes gegen Gerbig. Mit nunmehr 24:18 Zählern rangiert die Zweite auf Platz fünf der Tabelle und kann somit rechnerisch auch nicht mehr auf Relegationsplatz acht abrutschen. Am 30.04. steht das letzte Saisonspiel beim bereits abgestiegenen Aufbau Schwerz an.

 

SV SCHOTT schlägt FC Bayern

Pavol Mego überzeugte mit 2 Einzelsiegen!In der 3. Bundesliga Süd siegten die Herren des SV SCHOTT am Samstagabend mit 6:4 gegen den ersatzgeschwächten FC Bayern München. Die bayerischen Gäste mit dem klingenden Namen mussten auf ihre verletzte Nummer drei Tom Schweiger verzichten. Gegen Ersatzmann Luis Wildenauer hielten sich die Jenaer schadlos und gewannen beide Einzel sowie das Doppel.

Für die weiteren drei nicht unbedingt zu erwartenden Zähler sorgte das gestern voll überzeugende vordere Paarkreuz mit Pavol Mego, der sowohl Daniel Rinderer als auch Florian Schreiner bezwang, und Tibor Spanik, der Rinderer in Schach hielt, so dass am es am Ende für den knappen Sieg reichte. SV SCHOTT Abteilungsleiter Andreas Amend kommentiert den nicht erwarteten doppelten Punktgewinn: "Fast die ganze Saison hingen wir im Abstiegsstrudel und vieles lief gegen uns. Jetzt ist der Klassenerhalt unter Dach und Fach, prompt tritt ein Gegner mit Ersatz an und wir haben auch das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite." 

 

Dezimierte Damen chancenlos

Anastassiya Lavrova gelang in Langweid ein Einzel- und ein Doppelsieg!In der 2. Bundesliga blieben die Damen des SV SCHOTT beim Doppel-Auswärtswochenende in Bayern chancenlos. Schon vor den beiden Spielen war klar, dass das Team auf Nummer eins Ece Harac, die internationale Aufgaben in Doha wahrnahm, verzichten muss. Dann schlug auch noch das allseits grassierende C-Virus zu, auf das eine der geplanten Spielerinnen am Samstagmorgen positiv testete.

So konnte die Reise nach Langweid und Kolbermoor nur zu dritt angetreten werden. Auf das 2:6 beim TTC Langweid am Samstagabend folgte am Sonntagfrüh eine 0:6-Schlappe bei der SV DJK Kolbermoor II. Der Klassenerhalt ist dem Jenaer Aufsteigerteam trotzdem nicht mehr zu nehmen, da die Leutzscher Füchse ebenfalls ihre beiden Spiele gegen diese Gegnerinnen verloren.

 

Klassenerhalt gesichert?

Wie in alten Zeiten - Patrik Vlacuska und Roman Rezetka gewannen ihr Doppel!Zwei ganz wichtige Auswärtssiege gegen die beiden abstiegsbedrohten Teams des SB Versbach und des TTC Wohlbach konnte die ersten Herrenmannschaft des SV SCHOTT am Wochenende einen gehörigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als optimal. Alle Stammspieler hatten sich in den Wochen zuvor mit dem Coronavirus infiziert, doch mit Ausnahme von Nummer vier Leonard Süß testeten alle rechtzeitig wieder negativ. Süß wurde hervorrangend ersetzt durch die Nummer eins des Oberligateams Patrik Vlacuska.

Am Samstagnachmittag in Versbach war zwar gegen Versbachs Spitzenmann Nico Christ kein Kraut gewachsen, doch seine beiden Einzelsiege und sein Doppelerfolg konnten den Gesamtsieg des Jenaer Quartetts mit 6:3 nicht abwenden. Am Sonntag in Wohlbach entwickelte sich eine dramatische dreistündige Partie. In den Eingangsdoppeln siegten sowohl Pavol Mego/Tibor Spanik wie auch Roman Rezetka/Vlacuska nach 50 Minuten Spielzeit jeweils mit zwei Punkten Vorsprung im Entscheidungssatz. Nach Sieg von Mego gegen Roman Rosenberg und Niederlage von Spanik gegen Borna Kovac ging es beim Zwischenstand von 3:1 in die Pause. Anschließend versuchten die Gastgeber alles, um sich in die Partie zurückzukämpfen, doch Vlacuska (11:6 gegen Grozdan Grozdanov im fünften Satz) und Rezetka (18:16 gegen Patrick Forkel im fünften Satz) wehrten diesen Angriff ab und erhöhten auf 5:1 ehe Mego mit einem 3:1 über Kovac den Siegpunkt erzielte.

Mit jetzt 16:18 Punkten ist der SV SCHOTT sogar auf Platz vier der Tabelle geklettert, allerdings nur, weil viele andere Teams deutlich weniger Spieler absolviert haben. "Für den Klassenerhalt war das Wochenende wahrscheinlich mehr als die halbe Miete", ist SV SCHOTT Abteilungsleiter Andreas Amend zufrieden. Rein rechnerisch könnten das Jenaer Quartett zwar noch von mehreren abstiegsbedrohten Teams überflügelt werden, doch wahrscheinlich sind diese Szenarien nicht.

 

Ein Punkt und zwei Coronafälle

Tibor Spanik bezwang Miro Horejsi 3:0!Hinter der ersten Herrenmannschaft des SV SCHOTT liegt ein turbulentes Wochenende. Zunächst gelang am Freitagabend im Nachholspiel der 3. Bundesliga in eigener Halle ein bemerkenswertes 5:5-Unentschieden im Ostderby gegen den TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal. Gerade weil die sächsischen Gäste erstmals in dieser Saison ihren japanischen Spitzenspieler Kazuha Nakamura einsetzen, ist das Remis als absoluter Bonuspunkt anzusehen. Und bis zum Zwischenstand von 1:4 sah es auch nach dem erwartet klaren Erfolg der Gäste aus, doch der knappe Erfolg von Roman Rezetka nach Abwehr eines Matchballs gegen Nick Neumann-Manz sowie der Fünfsatzsieg von Pavol Mego gegen Nakamura brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Anschließend überwand Tibor Spanik eine fünf Spiele andauernde Niederlagenserie mit einem 3:0 gegen Miroslav Horejsi und Rezetka sicherte mit einem Dreisatzsieg über Michal Benes den Punktgewinn.

Doch die Freude über die starke Leistung hielt nur wenige Stunden an. In kurzer Folge testeten am Samstag zwei Spieler des SV SCHOTT positiv auf das Coronavirus, nachdem einer der beiden typische Symptome aufwies. In Abstimmung mit dem TV Leiselheim musste dann das für Sonntag geplante Spiel ausfallen. Zwischenzeitlich ist die Wertung dieses Spiels mit 0:6 gegen den SV SCHOTT erfolgt, da die Spielabsage nicht vom Spielleiter des Deutschen Tischtennis-Bundes vorgenommen wurde. "Inhaltlich ist das sicher eine höchstfragwürdige Entscheidung, aber wir werden sie aus ganz praktischen Gründen akzeptieren", kommentiert SV SCHOTT-Abteilungsleiter Tischtennis Andreas Amend den Vorgang. Priorität hat nun die rasche Gesundung der Betroffenen, um in den wichtigen Spielen in Versbach und Wohlbach am ersten Märzwochenende gut vorbereitet an die Tische gehen zu können. 

 


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