SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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TT und Corona - heute Philip Schädlich im Interview

Philip Schädlich wurde vom Corona-Virus erwischt!Von der Mannschafts-WM bis zu den Kreisligen ruht der Wettkampfbetrieb wegen der Ausbreitung des Coronavirus, in Deutschland sind alle Halle geschlossen und wann wieder Tischtennis gespielt werden kann, steht in den Sternen. schott-tt.de nutzt die Zwangspause für Gespräche mit einigen unserer Spielerinnen und Spieler, um zu sehen wie sie mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Interviewpartner heute ist der vermutliche erste Corona-Fall unserer Abteilung, Philip Schädlich, seines Zeichens Kapitän der zweiten Herrenmannschaft des SV SCHOTT.

Hallo Philip, du bist dem Corona-Virus näher gekommen, als es einem lieb ist.  Was ist passiert?

Ich war Anfang März mit einer Gruppe Freunden im Skiurlaub in Österreich. Dort habe ich eine leichte Erkältung bekommen und mir erst einmal nichts dabei gedacht, denn das kann im Winter ja mal passieren. Andere aus der Skigruppe hat es leider auch erwischt und sie mussten ein paar Tage Bettruhe halten. In den Skihütten und Liften ist es natürlich nicht immer möglich, den richtigen Abstand zu halten. Zu diesem Zeitraum wurde jedoch das Bundesland Tirol auch zu einem Risikogebiet erklärt und die Skigebiete geschlossen, sodass ich mich nach der Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und einen Test auf den Corona-Erreger durchgeführt habe. In der Zwischenzeit habe ich Husten und Schnupfen zu Hause ausgesessen. Als das positive Testergebnis und die damit verbundene Quarantäneanordnung kam, war ich dann schon wieder relativ fit.

Wie lebt es sich so in häuslicher Quarantäne? Wie hast du dich beschäftigt und wie die notwendigen Besorgungen erledigt?

Nach den ersten Tagen wird es schon anstrengend. Man kann ja nicht einmal eine Runde laufen oder spazieren gehen, um beispielsweise andere Hausbewohner auch nicht zu gefährden. Aber dann habe ich mich in der Wohnung beschäftigt: kleine Sportrunden, Serien und da die Universität auch geschlossen ist, arbeiten wir nun von zu Hause. Die Versorgung war gar kein Problem, weil Freunde und Familie in der Nähe das erledigt haben. Ich habe die Einkäufe dann immer etwas später von der Eingangstür in die Wohnung geholt. Dadurch habe ich die viel thematisierten Hamsterkäufe nicht erleben müssen, was vielleicht auch sein Gutes hat.

Immerhin solltest du jetzt immun sein. Kann für dich jetzt wieder halbwegs Normalität einkehren?

Ich denke, dass sich so schnell noch nicht viel ändert. Ich kann jetzt natürlich mal wieder an die frische Luft, aber die Arbeit findet weiter zu Hause statt, das Tischtennis fällt aus und auf Freunde und Restaurants sollte man verzichten. Die strengen Regeln gelten zurecht weiterhin - auch für bereits immune Menschen. Wenn es für Genesene besondere Regeln diesbezüglich gäbe, würde ich auch die Eltern mal wieder besuchen.

Es zeichnet sich ab, dass diese Saison kein Tischtennis mehr gespielt werden kann. Wie beurteilst du den Saisonverlauf deines Teams?

Wir haben mit der zweiten Mannschaft eine super Saison gespielt und nahezu alle Punkte geholt, die in Reichweite waren. Gerade durch Verletzungen und Erkrankungen waren wir auch in der ersten Hälfte der Spielzeit oft eingeschränkt und haben das Beste daraus gemacht.

Möchtest du den Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Ich wünsche natürlich jedem, dass er gesund bleibt und hoffe, dass alle dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nicht unbedingt, um sich selbst zu schützen, aber um die Menschen um einen herum zu schützen.

 

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