SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Erster Punktverlust für SCHOTT II

SV SCHOTT Jena II – TTV Bleicherode 8:8, SV SCHOTT Jena II – ESV Lok Themar 9:1

Erwischte nicht seinen besten Tag: Michael KöhlerAm Samstag, den 13.11. hatten die Spieler der zweiten Mannschaft zwei Spiele an einem Tag zu meistern. Schon nachmittags wurde gegen den TTV Bleicherode aufgeschlagen. Nach knapp vierstündiger Spieldauer kam es letztendlich zu einem leistungsgerechten Unentschieden (8:8). Beide Mannschaften hatten zwei bzw. drei hervorragend aufgelegte Akteure in ihren Reihen, die den Sieg der gegnerischen Mannschaft verhinderten. Auf der Seite von SCHOTT II waren es Roman Lankisch, der Zablowski mit 3:1 und Spieß mit 3:2 in Schach hielt und René Wolf, der Liebau mit 3:0 und Liebergesell Tim mit 3:1 besiegte. Auf der Seite von Bleicherode war es Tobias Liebergesell, der gegen Süß und Köhler mit jeweils 3:1 die Oberhand behielt und die Doppelpaarung Spieß/Zablowski, die zuerst Marth/Süß mit 3:0 und das Abschlussdoppel Lankisch/Wolf mit 3:1 niederrangen.

Kurz darauf waren die Aufsteiger aus der Verbandsliga West, der ESV Lok Themar, zu Gast. Bei dieser Partie konnten die SCHOTT Akteure die Kräfteverhältnisse relativ schnell für sich entscheiden. Nach der 3:0 Führung aus den Eingangsdoppeln konnten auch die restlichen Einzelbegegnungen recht eindeutig gewonnen werden. Nur Köhler gelang es nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen (1:3 gegen Mönch).

Durch den 9:1 Heimsieg gegen Themar konnte die zweite Mannschaft vorübergehend die Tabellenspitze der Thüringenliga Herren mit 13:1 Punkten übernehmen. Am kommenden Wochenende stehen die letzten und entscheidenden Partien der Hinrunde gegen Sponeta Erfurt (20.11., 18.00 Uhr) und Sömmerda (21.11., 14.00 Uhr) an. Die beiden Teams sind Favorit auf den Staffelsieg und werden alles dafür tun, um sich die Tabellenführung zurückzuholen.

 

Kevin lässt die Serie platzen

Nach 18 Spielen ohne Niederlage verliert Tischtennis-Oberligist SCHOTT Jena 6:9 in Zeulenroda

Hatte entscheidenden Anteil an der Niederlage: Kevin Meierhof (Foto: Simon Stützer)Er ist noch keine 1,40 Meter groß und dennoch schon viel abgeklärter als manch gestandener Routinier. Kevin Meierhof, gerade 13 Jahre alt geworden und derzeit Thüringens erfolgreichster Nachwuchsspieler, lief am Samstagabend ausgerechnet gegen den SV SCHOTT zu Hochform auf. Mutig, taktisch clever und in den entscheidendenden Situationen eiskalt brachte der quirlige, aus Eisenberg stammende und für Post Zeulenroda aktive Schüler seinen konsternierten Gegnern Jörg Leutbecher und Raphael Albrecht zwei empfindliche, vorher nicht eingeplante Niederlagen bei. Einer der entscheidenden Gründe, warum es für Jena auch in der Endabrechnung nicht reichte. Das 6:9 im Ostthüringer Derby bedeutet für die Oberliga-Tischtennisspieler des SV SCHOTT die erste Niederlage seit exakt einem Jahr – die unglaubliche Serie von 18 Partien ohne doppelten Punktverlust ist gerissen.

Das ungute Gefühl hatte sich bereits zu Beginn des mehr als vier Stunden dauernden Tischtennis-Krimis breit gemacht. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Schlotheim und Bischleben zeigten die Jenaer ungekannte Schwächen in den Doppeln und mussten einem 1:2-Rückstand hinterherlaufen. Thüringens Top-16-Sieger Chris Albrecht, eigentlich seit Monaten in Topform, fand in seinem ersten Einzel kein Mittel gegen das tempoarme Spiel seines Gegenübers Petr Wasik, spielte anschließend gegen die Zeulenrodaer Nummer Eins Ales Hanl deutlich besser, hatte dem Endspurt des angriffsstarken Tschechen im fünften Satz jedoch nichts entgegenzusetzen.

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Pech und Unvermögen gegen Post-Reserve

Bereits mehrfach spielte die Dritte in dieser Saison wenig überzeugend und kam am Ende dennoch zu einem schmeichelhaften Sieg. Bei der 2. Mannschaft von Post Zeulenroda jedoch kam den Männern um Kapitän Timo Kaufmann das Glück abhanden. Fünf Spiele gingen in den fünften Durchgang, alle gingen verloren – zum Teil nach mehreren vergebenen Matchbällen. Wirklich überzeugen konnte lediglich „Richie“ Biastoch, der mit stets unbewegter Miene Donath und Routinier Grüner schlecht aussehen ließ. Für die anderen gilt: Schnell abhaken und nach vorn schauen.

 

Erfolgreicher Doppelspieltag für SCHOTT II

SV SCHOTT Jena II - Post SV Mühlhausen 9:3, SV SCHOTT Jena II - TTC HS Schwarza 9:5

Die zweite Mannschaft des SV SCHOTT Jena konnte am Wochenende zwei Siege gegen den Post SV Mühlhausen 3 und den TTC HS Schwarza einfahren.

Nach langer Wettkampfpause kam es am Samstag den 06.11. zum Aufeinandertreffen gegen die dritte Vertretung aus Mühlhausen, die in heimischer Halle mit 9:3 besiegt werden konnte.

Durch zwei anfänglich ungefährdeten Erfolge der Doppel Roman Lankisch/René Wolf gegen Gundlach/Sippel und Michael Köhler/Johannes Böhme gegen Günzel/Porzelt (jeweils 3:0 Sätze), konnte Jena durch Lankisch (3:2 gegen Gundlach) wieder mit 3:2 Punkten in Führung gehen, nachdem Marius Marth der Mühlhäuser Nummer eins Stützer mit 1:3 unterlag.

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Ewert in Galaform

SCHOTT Jena gewinnt Thüringer Duelle gegen Schlotheim und Bischleben klar

Martin EwertDie weiße Weste der Jenaer Oberliga-Tischtennisspieler bekam auch in den Saisonspielen fünf und sechs keinen Fleck. Durch ein ungefährdetes 9:1 bei Underdog Bischleben und ein stark herausgespieltes 9:4 gegen den hochgehandelten Aufsteiger Schlotheim bleiben sie Tabellenführer TSV Besse weiter dicht auf den Fersen.

Grund zum Jubeln hatten am Samstagnachmittag in der bestens gefüllten Kastanienschul-Turnhalle zunächst die zahlreich angereisten Schlotheimer Schlachtenbummler. Zum zweiten Mal in dieser Saison musste Schott nach den Auftaktdoppeln einem 1:2-Rückstand hinterherlaufen, wobei vor allem die 2:3-Niederlage von Chris Albrecht/Thilo Merrbach gegen David Lenc/Lars Priebe etwas überraschte.

Was nun folgte, war nichts für schwache Nerven. Chris Albrecht und Martin Ewert lieferten sich mit den beiden slowakischen Spitzenspielern der Gäste, Marek Novotny und Milan Papcun, zwei packende Fünfsatz-Krimis und behielten hauchdünn mit 12:10 bzw. 11:9 im finalen Durchgang die Oberhand. Thilo Merrbach pushte sich daraufhin zu einem Viersatz-Erfog gegen Routinier Lenc, der schon seit Wochen in bestechender Form spielende „Rossi“ Niezgoda ließ gegen Priebe nichts anbrennen (3:0), bevor Raphael Albrecht dem vierten Schlotheimer Legionär, dem Polen Tomasz Piekarek, eine ebenso deutliche Niederlage (3:0) bescherte.

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